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Nie wieder mit leeren Händen eine Karrieremesse verlassen – Wie Sie sich und Ihr Unternehmen gezielt präsentieren

Hand aufs Herz: Neue talentierte und passende Mitarbeiter zu finden ist das ultimative Ziel der Teilnahme an einer Karrieremesse. Doch gibt es dafür eine Erfolgsformel oder brauchen Unternehmen einfach eine Menge Glück?

Am 20. Februar 2018 lud die Region Aachen Jörg Pfeiffer, Geschäftsführer von SoS Events, ein, um im Rahmen ihrer „Lights on: Human Resources“-Reihe einen Impulsvortrag zum Thema „Neues Personal auf Karrieremessen gewinnen“ zu halten. Kern des Vortrags war es, kleinen und mittleren Unternehmen aus der Euregio Maas-Rhein zu verdeutlichen, worauf es bei der Präsentation des eigenen Unternehmens auf Karrieremessen ankommt und was potentielle Bewerber anzieht.

Neben vielen Best-Practice-Beispielen aus eigenen Reihen, flossen auch die Ergebnisse des ABSOLVENTA GenY-Barometers vom Januar 2018 mit in den Vortrag ein. In Kooperation mit trendence und der young targets GmbH wurden 216 Studiernde und Young Professionals zum Thema „Recruiting Events: Was erwartet die GenY von Arbeitgebern“ befragt.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance!

Wie Unternehmen demnach, laut Jörg, einen guten ersten Eindruck bei potenziellen Bewerbern hinterlassen, könnt ihr nun im Folgenden lesen.

Alle genannten Unterlagen stehen am Ende des Beitrags zur Ansicht und zum Download bereit.

„Eine gute Vorbereitung sowie eine passgenaue Nachbereitung sind genauso wichtig, wie das authentische Auftreten vor Ort.“ – Jörg Pfeiffer, SoS Events

Gute Vorbereitung – Vor der Messe

Karrieremessen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, dabei sollte es für Unternehmen um Qualität und nicht um Quantität gehen. Bei der Auswahl der Messe muss ein Unternehmen wissen, wen es sucht. Seien es Schüler, die kurz vor ihrem Abitur stehen, oder Studenten aus einem bestimmten Fachbereich. Unternehmen sollten sich daher erkundigen, ob Ihre Zielgruppe an dieser Art von Karrieremesse teilnimmt, bevor sie einen Standplatz buchen.

Der GenY-Barometer verrät, dass 80,1% der Befragten hohes Interesse am Kennenlernen der Einstiegsmöglichkeiten in das Unternehmen aufzeigen. 89,8% sagten aus, sie wollen gerne potenzielle Vorgesetzte aus Fachabteilungen treffen. Weitere 88,0% haben Interesse am Austausch mit potenziellen Kollegen aus Fachabteilungen.

Diese Informationen sollten Unternehmen im Hinterkopf behalten, wenn es darum geht, das Team vor Ort auszuwählen. Potenzielle Bewerber schätzen den Kontakt zu und den Austausch mit Fachkräften. Repräsentanten aus der Personalabteilung sollten daher nicht den Großteil des Teams ausmachen. Sie können zwar einen guten Überblick geben, aber passen meist bei fachlichen Fragen.

Interne Vorbereitungen sind daher, wie Jörg deutlich machte, ein weiterer bedeutender Aspekt der Voraborganisation. Niemand möchte auf einer Messe Unternehmensvertretern begegnen, die lustlos, uninformiert und die meiste Zeit abwesend sind. Eine motivierte und kompetente Mischung aus Auszubildenden, Fach und Personalkräften ist hier gefragt.

       

Authentisches Auftreten – Auf der Messe

Inmitten oftmals hundert weiterer Austeller einer Messe ist es wichtig, dass Unternehmen die Messebesucher auf sich aufmerksam machen, bei den potenziellen Bewerbern in Erinnerung bleiben und sich von den anderen Ausstellern abheben.

Bei der Auswahl der Promotion, Give Aways und des Standdesigns sind der Kreativität der Unternehmen keine Grenzen gesetzt. Jörg betonte an dieser Stelle seines Vortrags, wie wichtig es ist, dass die Ideen das Unternehmen authentisch wiederspiegeln. So sollte ein Unternehmen nicht unbedingt frisches Obst auf der Messe verteilen, wenn es im eigenen Unternehmen keinen Wert darauf legt. Des Weiteren sollten die Ideen auf die Art der Messe abgestimmt sowie idealerweise an aktuelle Trends angelehnt sein. Auf diese Art und Weise hebt sich ein Unternehmen von den anderen Austellern ab.

Den Gesprächseinstieg können sich Unternehmen durch Brainteaser, wie zum Beispiel Schätzfragen, oder kurze Case Studies vor Ort vereinfachen. Dadurch besteht bereits die Verbindung zum Besucher und der weitere Verlauf des Gesprächs ergibt sich schon fast von selbst. Dabei sollten Unternehmen auch immer aktuelle Jobangebote für Interessenten dabei haben, idealerweise als Ausdruck zum Mitnehmen.

Egal ob auf Papier oder elektronisch, Unternehmen sollten ein System entwickeln, um Kontaktdaten und interessante Eigenschaften von potenziellen Bewerbern zu notieren. Diese kommen dann in der Nachbereitung der Karrieremesse zum Einsatz.

Passgenaue Nachbereitung – Nach der Messe

Der GenY-Barometer 2018 zeigt, dass 34,9% der Befragten nach einer Karrieremesse durch die Aufnahme in einen Bewerberpool des Unternehmens sowie durch die Zusendung von Angeboten kontaktiert werden möchten. Solch ein Bewerberpool kann für jedes Unternehmen unterschiedlich aussehen. Wichtig ist nur, dass Unternehmen die gesammelten Kontakte für sich nutzbar machen und das positive Gesamtbild als interessanter Arbeitgeber abrunden.

So kommen zum Beispiel die während der Messe notierten Kontaktdaten zum Einsatz, um bekannten Bewerbern einen vereinfachten Bewerbungsweg zu ermöglichen. Denn ein Kandidat, der bereits gute Gespräche auf der Karrieremesse geführt und einen guten Eindruck hinterlassen hat, sollte sich nicht über die Karriereseite des Unternehmens oder eine allgemeine Kontaktadresse, wie jeder andere, bewerben müssen.

Nutzt eure Chance für einen guten ersten Eindruck!

       

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Dokumente zum Impulsvortrag:

Alle Folien zum Vortrag „Neues Personal auf Karrieremessen gewinnen“

GenY Barometer mit allen Statistiken und Zahlen.

Am 26. Juni 2018 hält Jörg Pfeiffer einen weiteren Impulsvortrag zum Thema Machen Sie Ihr Recruiting fit für die Zukunft – Ein Überblick aktueller HR Trends“. Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

By |2018-03-22T08:45:30+00:007 März 2018|
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